Räucherwerk aus Guatemala und Indien

Geräuchert wird schon seit Jahrtausenden, jede Kultur hat dabei ihre eigenen Rituale entwickelt. Mit dem Verbrennen aromatischer Pflanzenteile wollte man Krankheiten fernhalten, Räume desinfizieren oder Götter besänftigen. Auch bei uns ist das Räuchern im Winter beliebt, es sorgt für einen angenehmen Duft in der Wohnung und verbessert die Stimmung in der dunklen Jahreszeit.

Ob bei religiösen Zeremonien oder in schamanischen Sitzungen werden dem Rauch verschiedene Wirkungen zugesprochen: Bei Initiationsriten soll er Blockaden und Ängste auflockern; in der schamanischen Reinigung und Heilung soll er die Persönlichkeitsstruktur von Ballast befreien und den Energien freies Fließen ermöglichen; Positive Persönlichkeitsaspekte sollen hervorgehoben und gleichzeitig soll die Verbundenheit zur Umwelt gestärkt werden. Immer spielt dabei die Eigenschaft des Räucherns eine wichtige Rolle, den Zugang zu den eigenen Gedanken und dem eigenen Empfinden zu erleichtern. Dieses einfache Ritual, das sich gut in den Alltag integrieren lässt, öffnet eine Verbindung zur Anderswelt, zum Unsichtbaren, und kann so helfen, kleine Oasen der Ruhe zu erschaffen. Nehmen Sie sich Zeit, die Wirkung der verschiedenen Substanzen zu erleben.

Anleitung zum Räuchern:

Die traditionelle Art des Räucherns geschieht mit Räucherkohle. Dazu legen Sie in eine feuer-feste Schale etwas Sand und darauf mit Hilfe einer Pinzette ein Stück glühende Räucherkohle. Wenn sich eine dünne weiße Ascheschicht gebildet hat, geben Sie das zerkleinerte Räucherwerk darauf. Sofort entfalten sich Duft und Wirkstoffe.

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